Absolventen / Karrierebilder

Holzindustrie als sicherer Arbeitgeber.

"Einen Kuchler Absolventen kann man bedenkenlos nehmen, der kann was ...!" Dieser Ausspruch stammt von einem der renommiertesten Vertreter der Österreichischen Holzwirtschaft und zeigt den excellenten Ruf, den die Ausbildung am Holztechnikum Kuchl in der Holzbranche hat. Mehr als 8000 Absolventen in Österreich und in ganz Europa tragen in ihrem täglichen Arbeitsleben zur Stärkung dieses Rufs bei. Die Basis für das Netzwerk bildet der Absolventenverein Holztechnikum Kuchl (www.holztechnikum-absolventenverein.at).

Stellvertretend für ihre Schulkolleg/innen stellen sich einige Absolventen vor:

 



Mein Name: Leopold Atschreiter

Mein Beruf: Projektleiter für Großsägewerke

Mein Weg: Durch meinen Onkel (auch ein Kuchler) und durch mein Interesse an Holz und Maschinen entschloss ich mich 1991 zur Ausbildung als Holztechniker. Mitunter hat das Wohnen im Internat, viele neue Freunde und das „weg von Zuhause“ auch ein wenig mitgespielt.

Nach meinem Abschluss 1996 hatte ich genug von der Schulbank und entschloss mich, meine erlernten Sägewerkskenntnisse zu verfeinern und umzusetzen. Meine ersten Erfahrungen mit Klein- und Großsägewerken bekam ich in Kärnten und danach in Niederösterreich.  Nach 6 Jahren entschloss ich mich bei einem Auslandsprojekt in Rumänien die Aufbauarbeiten Vorort zu koordinieren und die Inbetriebnahme und Optimierungsarbeiten in den ersten 3 Jahren zu begleiten. Im Anschluss an dieses Greenfieldprojekt ging es für mich wieder in den Westen und ich plante ein neues Sägewerk in der Schweiz. Nach Abschluss der einjährigen Planungsarbeiten wechselte ich zu meinem jetzigen Arbeitsgeber und übernahm die Projektleitung für ein Großsägewerk in Deutschland. Mittlerweile bin ich in diesem Sägewerk der technische Werksleiter und leite die Produktion vom Rundholzplatz bis zur Hobelhalle.

Statement; Das HTK ist nicht nur eine Schule wo stupide Lehrstoff gepredigt und gepaukt wird sondern ist stark charakterbildend für jeden Absolventen. Im Arbeitsleben ist Wissen und Fleiß wichtig und Voraussetzung, den weit aus wichtigeren Hausverstand und den menschliche Umgang erlernt man jedoch nicht  nur hinter der Schulbank sonder vorwiegend durch sein Umfeld. Hierfür bietet das gesamte Holztechnikum optimale Bedingungen.

 

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Mein Name: DI Dr. Manfred Brandstätter

 

Mein Beruf: Institutsleiter der Holzforschung Austria (HFA)

Mein Weg: Die Basis für meine Karriere war die HTL für Betriebsmanagement/ Holzwirtschaft am Holztechnikum Kuchl, die ich von 1973 bis 1978 besuchte. 

Bis zum Beginn meines Studiums an der Boku war ich mehrere Jahre in einem führenden Betrieb der österreichischen Holzindustrie in der Produktionsleitung tätig. Nach Abschluss meines Studiums der Holzwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien (Boku) und zwei Jahren Praxis in der Geschäftsführung eines KMU kam ich 1990 an die Holzforschung Austria. Dort habe ich den internen Karriereweg vom wissenschaftlichen Sachbearbeiter über den Abteilungsleiter bis hin zum Institutsleiter beschritten.

Seit 2001 bin ich nun Institutsleiter der Holzforschung Austria, einem europaweit tätigen Forschungs- und Prüfinstitut und seit 2006 bin ich auch Geschäftsführer des HFA-Trägervereins ÖGH, der Österreichischen Gesellschaft für Holzforschung. Dank meiner fundierten und breiten Ausbildung bin ich in der Lage, als Leiter eines renommierten, wachsenden Forschungs- und Prüfinstitutes mit 70 Mitarbeitern, den vielfältigen Aufgabenstellungen an der Holzforschung Austria, sowohl im technisch-wissenschaftlichen Bereich als auch den kaufmännischen Herausforderungen, gerecht zu werden.  

Statement: Die Zeit am Holztechnikum Kuchl ist die Basis für mein berufliches Netzwerk, aus dem viele Kontakte und Freundschaften stammen, die ich bis heute pflege.

 

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Mein Name: Mag.(FH) Hubert Burböck

 

Mein Beruf: Sales Manager bei der Vinzenz Harrer GmbH

Mein Weg: Nach Volksschule AHS-Unterstufe in Kalwang und Leoben absolvierte ich 5 spannende Jahre am HTK, wo ich 1995 maturierte.

Ich praktizierte in verschiedensten Bereichen der Wertschöpfungskette Holz - vom Forst, über den Säge- und Holzhandel, bis hin zum Holzbau. Zwei Jahre nach der Matura beschloss ich, ein Wirtschaftsstudium mit internationaler Ausrichtung an der FH Kufstein anzuhängen. Die nachhaltig eindrucksvollsten Erfahrungen machte ich in diversen Auslandsstudien sowie -praktika und Reiseaktivitäten, die mich neben USA/Kanada, nach Russland und China, als auch die nordeuropäischen Staaten - vor allem Finnland brachten. 2001 schloss ich das Studium in Kufstein ab.

Daneben ergab sich die Chance, mit Freunden den Weg in die Selbständigkeit zu beschreiten und so wurde ich 1998 zum Mitbegründer einer Handelsagentur. Seit 2004 schließt sich mein beruflicher Kreis wieder mit dem Wiedereinstieg in die Holzbranche, wo ich anfangs durch journalistische Tätigkeiten bei diversen Branchenmedien, mein Netzwerk in der Branche entlang der Wertschöpfungskette erweitern und festigen konnte.

Nach zwei Jahren im Holzhandel habe ich 2009 in die nächst höhere Stufe in der Kette - den Holzbau -  gewechselt.

Derzeit gilt meine Vision, der Entwicklung und Förderung effizienter Holzbaulösungen. Durch Standardisierung und Aufwandsoptimierung muss es uns gelingen, die Wettbewerbssituation gegenüber Stahl und Beton zu erhöhen - und somit auch die Verwendung von Holz am Bau.

Statement: Die 5 Jahre am HTK sind für mich nach wie vor die Wurzel meiner beruflichen, als auch teilweise privaten Aktivitäten. Neben fundierter Ausbildung mit breit gefächerten Themenkreis - aber klarem Fokus - bietet das HTK ein perfektes Fundament für den beruflichen Erfolg. Mindestens ebenso wichtig, wenn nicht ein wenig höher im Stellenwert ist das Netzwerk an Freunden, Bekanntschaften und Experten, die man durch die Ausbildung auf "Du und Du" jederzeit ansprechen kann.

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Mein Name: Ing. Franz Glas

Mein Beruf: Unternehmer - Franz Glas GmbH

Mein Weg: Ich habe die Volks- und Hauptschule in Kopfing im Innkreis besucht. Danach gab es für mich zwei Möglichkeiten, entweder die Handelsakademie oder die HTL Kuchl. Ich habe mich deshalb für die HTL Kuchl entschieden, weil neben der wirtschaftlichen Ausbildung auch eine fundierte holztechnische Ausbildung geboten wird. Vor allem die gute persönliche Betreuung durch die LehrerInnen und Internatspädagogen war für meine Persönlichkeitsentwicklung wichtig. Nach der erfolgreich absolvierten Matura 1993 habe ich im elterlichen Sägewerk gearbeitet. Danach führte mich mein Weg in ein Sägewerk nach Kanada, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Seit meiner Rückkehr 1995 leite ich den elterlichen Sägebetrieb.

Statement: Die fundierte Ausbildung, das Kuchler Netzwerk oder der "Kuchler Geist" - all das hat dazu beigetragen, dass bereits die dritte Generation unserer Familie in Kuchl die Schulbank drückt. Ich denke gerne an die Schulzeit zurück. Kuchl bildete die Ausgangsbasis für wunderbare, langjährige Freundschaften, die mein bisheriges Leben geprägt haben. Ich hatte das Glück, dass ich mich im Alter von 15 Jahren für den richtigen Weg entschieden habe.

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Jauschnig

Mein Name: Mag. Harald Jauschnig, MBA

Mein Beruf: Unternehmer, Dozent

Mein Weg: ... war nicht annähernd eine Gerade! Als 15 jähriger war ich völlig unorientiert, hatte keine Idee zu meiner beruflichen Zukunft und war auf der Suche nach Antworten. Das Holztechnikum, das ich 1986 abschloß - wählte ich aus 4 Gründen: Wegen der kaufmännischen-, technischen-, und praktischen Ausbildung; außerdem wollte ich in ein Internat. Nach diversen Aufgaben in der Holzindustrie (Ass. GF, Vertrieb) nahm ich das Angebot bei einem österreichischen IT-Netzwerkdistributor, die Einkaufsleitung mit Führungsverantwortung zu übernehmen, an. Mit 26 entschloss ich mich zu studieren. Nach abgelegter Studienberechtigungsprüfung inskribierte ich an der JKU-Linz und spezialisierte mich auf das Fach „Unternehmensführung“. Als Asstistent am namensgleichen Institut bekam ich das Angebot als Personalmanager und Organisationsentwickler in die Holzindustrie zu gehen, von dort wechselte ich in die Motorenzulieferindustrie als Standort-Personalleiter.  Meinen MBA schloss ich vor zwei Jahren an Universitäten in Salzburg, London, Shanghai, Toronto und St. Gallen ab. Heute bin ich selbständiger Unternehmensberater, Coach (www.innovation.at) und Mitgründer einer Startup-Organisation. Ich begleite Unternehmen insb. zu den Themen Strategie, Innovation, Teamentwicklung und Human Resources. An österreichischen Hochschulen unterrichte ich Innovationsmanagement, Change Management, Entrepreneurship, Strategisches Marketing, Organisation, HR-Management, Projektmanagement, Moderation, Wissensmanagement und Führung.

Statement: Besonders geprägt hat mich das intensive Zusammenleben. In meiner beruflichen Laufbahn haben mir die Erfahrungen im Umgang mit Konflikten bzw. bei der Konfliktlösung wesentlich geholfen. Neben der fachlichen Qualifikation ist das Holztechnikum für mich ein Ort für das praktische Erfahren und üben von Sozialer Kompetenz.

 

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Mein Name: Sonja Kislinger

Mein Beruf: Arbeitsvorbereitung bei der Firma Team 7/ Werk Pram

Mein Weg: Aufgewachsen bin ich in einem von meinem Vater selbst erbauten Holzhaus in Oberösterreich (Sigharting). Schon als Kind habe ich gerne und viel mit dem Werkstoff Holz gearbeitet.

Durch die BIM in Wels bin ich auf das HTK aufmerksam geworden. Nach einem 2 tägigen Schnupperaufenthalt in Kuchl habe ich mich dazu entschlossen, den Weg als Holztechnikerin zu gehen. Von 1998 bis 2003 habe ich die HTL besucht und 2003 maturiert. Seit der Matura arbeite ich bei der Firma Team 7 /Werk Pram in der Arbeitsvorbereitung.

Statement: Geprägt haben mich besonders der gute Zusammenhalt und die gute Atmosphäre auf dem gesamten Schulgelände. Man wurde auch als Frau bzw. Mädchen genauso ernst genommen wie alle anderen und sehr gut unterstützt! Ich würde wieder diesen Weg als Ausbildung wählen.

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Mein Name: Mag. (FH) Markus Weiß

 

Mein Beruf: Project Manager bei KLH Schweden

Mein Weg: Aufgewachsen bin ich in St. Marein bei Neumarkt/Steiermark. Meine Eltern betrieben ein Gasthaus. Nach Kuchl bin ich eigentlich durch Zufall gekommen: eine Führung durch das HTK begeisterte mich so stark, dass ich mich spontan für diese Schule entschied und von 1993 bis 1997 die Fachschule absolvierte. Kurz nach dem Start meiner beruflichen Karriere wurde mir klar, dass Weiterbildung ein MUSS für meine zukünftige Laufbahn darstellt, so habe ich mich 2003 zum CPM (Certified Project Manager) an der Donau Universität Krems ausgebildet sowie 2004 die Studienberechtigungsprüfung für die FH Krems abgelegt.

Mein Studium absolvierte ich berufsbegleitend und feierte im Juni 2008 meine Sponsion der Studienrichtung Unternehmensführung & Business Management.

Statement: Durch die fundierte Ausbildung am HTK gelang mir der Schritt in die Holzindustrie. Das HTK mit all seinen Facetten, hat mich sehr geprägt und auch selbständig werden lassen. Lebenslanges Lernen ist ein MUSS. Für eine erfolgreiche Zukunft ist jedoch jeder für sich selbst verantwortlich.

PS: Mein neues Buch: "Projektmanagement: Einführung eines integrierten Projektcontrollings" ist über Amazon erhältlich.

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