Absolventen- und Schülermeinungen

„Nicht für die Schule lernen wir – sondern für das Leben“ – und das Holztechnikum Kuchl ist dafür der perfekte Start. Ich denke immer wieder gerne an die Zeit, die Professoren u. Schulkollegen zurück und ...
Ing. Daniela Antal

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Auszeichnung des Bundesministeriums für Bildung und Frauen

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Der Longboardbaukurs

Freitag, 2 Juni 2017, 10:05:21

Herr Jessner von proHolz Salzburg hat uns dieses Jahr eine wunderbare Option gegeben, ein Longboard zu bauen. Diese Möglichkeit haben 12 interessierte SchülerInnen aus dem Internat der ersten bis hin zur dritten Klasse genutzt. Anfangs haben wir uns Gedanken über die Form (Shape) gemacht und dann die dazu passende Schablone angefertigt. Danach haben wir uns verschiedene Furniere für die Ober- und Unterseite ausgesucht und zurechtgeschnitten. Wegen der sehr großen Auswahl fiel einigen SchülerInnen die Auswahl sehr schwer. Am Ende haben aber alle das Richtige gefunden und es entstanden sehr schöne Muster und Übergänge zwischen den verschiedenen Hölzern. Wir haben danach jeweils zu zweit, mit Hilfe von Epoxidharz diese Furniere mit Glasfaser, Pappel- und Birkensperrholz verklebt. Das Harz hat es uns ermöglicht gemütlich zu arbeiten, da es eine Tropfzeit von 45 Minuten aufweist. Diese verklebten Bretter haben wir dann in eine Rippenpresse gelegt, mit einem Schraubenschlüssel die Muttern festgezogen und sie über mehrere Stunden aushärten lassen. Mit Hilfe der Rippenpresse wurde es einigen SchülerInnen ermöglicht, ein gedropptes-Board zu bauen oder eine Vorspannung zu erzeugen. Danach haben wir die gewünschte Form ausgeschnitten. Als dies erledigt war, haben wir es sorgfältig geschliffen und die groben Kanten abgerundet und das von außen zu sehende Epoxidharz abgeschliffen. Der nächste Schritt war nun, die Löcher für die Achsen zu bohren. Wir mussten uns die Schablone für die vier Bohrungen genau ausmessen und einrichten. Dies mussten wir bei jeder Achse erneut durchführen. Schlussendlich lackierten wir die Boards mit einem zwei Komponenten-Lack. Für den letzten Schliff durften wir uns noch ein Griptape und verschiedene Achsensets aussuchen und diese montieren. Und das wichtigste zum Schluss: Es ging endlich raus auf die Straße, um die Boards zu testen.

Matthäus Schaffer, Elias Gumplmayr, Theresa Zimmermann

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