Prävention von sexuellem Missbrauch – Schutzkonzept am Holztechnikum Kuchl

Aus unserer Wertehaltung leitet sich die Verantwortung für einander und die Verpflichtung zum Schutz jeder einzelnen Person am Holztechnikum Kuchl ab.

Wir haben uns daher ab dem Herbst 2019 unter der professionellen Begleitung von Gabriele Rothuber und Robert Steiner von der Fachstelle Selbstbewusst, eine auf die Prävention von sexualisierter Gewalt spezialisierte Organisation, dieser Herausforderung gestellt. Im Juni 2022 wurde die erste Auflage eines Schutzkonzeptes den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorgestellt. Ab September 2022 wird das Schutzkonzept von der gesamten Schulgemeinschaft umgesetzt.

Dieses Schutzkonzept zur Prävention und Intervention soll den Schutz der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler verbessern und die Handlungssicherheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöhen.

Seit Juni 2022 gelten wir auch als zertifizierte “selbstbewusste“ Institution.

Hier finden Sie einen Auszug aus unserem Schutzkonzept:

Vorwort der Schul-, Geschäfts- und Internatsleitung

Im Leitbild des Holztechnikum Kuchl bringen wir unsere Wertehaltung zum Ausdruck.

„Wir – Schüler*innen, Eltern, Internatspädagogen*innen, Lehrer*innen und Mitarbeiter*innen- sind eine Gemeinschaft, die verantwortlich ist für eine ständige Verbesserung einer Kultur des gemeinsamen Lebens, Lernens, Gestaltens und Weiterentwickelns.“

Aus dieser Wertehaltung leitet sich die Verantwortung füreinander und Verpflichtung zum Schutz jeder einzelnen Person ab. Am Holztechnikum Kuchl leben, lernen und arbeiten derzeit ca. 400 Schüler*innen und 100 Mitarbeiter*innen.

Die Plattform Kinderschutzkonzepte schreibt: „Grenzverletzendes Verhalten, Übergriffe und Gewalt können überall dort passieren, wo Erwachsene mit Kindern leben oder arbeiten – Qualitätsstandards und ein Kinderschutzkonzept sind für Organisationen, die mit Kindern arbeiten, unerlässlich.“ (Plattform Kinderschutzkonzepte)

Wir haben uns daher ab dem Herbst 2019 unter der professionellen Begleitung von Gabriele Rothuber und Robert Steiner von der Fachstelle Selbstbewusst, eine auf die Prävention von sexualisierter Gewalt spezialisierte Organisation, dieser Herausforderung gestellt.

Zum Einstieg wurden für alle Mitarbeiter*innen Schulungen zu den Themen Sexualpädagogik, sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen und sexueller Missbrauch von Erwachsenen organisiert.

Ab dem Sommersemester 2020 wurde in einem Projektteam, bestehend aus der Leitung, Lehrer*innen, Internatspädagogen*innen und sonstigen Mitarbeiter*innen, intensiv an der Erstellung des vorliegenden Schutzkonzeptes – partizipativ mit Schüler*innen – gearbeitet.

Dieses Schutzkonzept zur Prävention und Intervention soll den Schutz der uns anvertrauten Schüler*innen verbessern und die Handlungssicherheit aller Mitarbeiter*innen erhöhen.

Wir möchten uns bei allen Beteiligten sehr herzlich für die geleistete Arbeit, das Engagement und die wertvollen Diskussionen bedanken. Bei diesem Prozess durften wir erkennen, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema, die Sensibilisierung aller Beteiligten, das Nichtwegschauen eine wertvolle Weiterentwicklung unserer Schulgemeinschaft bedeuten.

Daher darf dieser Prozess auch mit der Fertigstellung des vorliegenden Schutzkonzeptes nicht enden und muss als dauerndes Anliegen fortgesetzt werden.

Johann Blinzer, Markus Palfinger, Hans Rechner und das gesamte Team des Holztechnikums Kuchl

Jede:r Mitarbeiter:in am HTK verpflichtet sich per Unterschrift, sich nach dem Schutzkonzept zu verhalten.

Interventionskette für sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen

Interventionskette bei sexueller Gewalt im sozialen Umfeld

Interventionskette bei Verdacht auf sexuelle Gewalt durch Mitarbeiter:in

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