Diplom- und Abschlussarbeiten an der HTL des Holztechnikums Kuchl

Die Diplomarbeit versteht sich als abschließender Leistungsnachweis des gesamten Ausbildungsweges an einer höheren technischen und gewerblichen Lehranstalt und wird im letzten Jahrgang außerhalb der Unterrichtszeit angefertigt, wobei jedoch Ergebnisse aus dem Unterricht mit einbezogen werden können. Sie soll den Studierenden in fächerübergreifender und praxisnaher Form Gelegenheit zur Anwendung, Vernetzung und Vertiefung der im Studium erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten an Hand von Aufgabenstellungen auf gehobenem technischem Niveau geben. Wesentliche Merkmale sind dabei selbstständiges Arbeiten und die Realisierung eigener Ideen. Die Aufgabenstellung soll industriespezifischen oder gewerblichen Charakter haben und die Durchführung möglichst in Kooperation mit einem außerschulischen Partner erfolgen.

Die Projekte sollen die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen der Fachkompetenz, der Sozialkompetenz sowie der Selbstkompetenz herausfordern, aber nicht überfordern!

Die Diplomarbeit wird in der Regel in Teamarbeit durchgeführt (Richtwert für die Größe des Projektteams: 2 bis 5 Personen, Zeitaufwand ca. 200 Stunden pro Person) und ist eine in sich geschlossene Arbeit (Auszug aus: Durchführungsbestimmungen für Diplomarbeiten an Höheren technischen Lehranstalten, htl.at)

In erster Linie sind die Schülerinnen und Schüler für die erfolgreiche Durchführung der Diplomarbeit verantwortlich. Sie werden dabei, je nach Aufgabenstellung, von ein bis zwei Projektbetreuer des Holztechnikums Kuchl unterstützt. Eine entsprechende Unterstützung der Projektantinnen und Projektanten muss auch durch den Partnerbetrieb gewährleistet sein. Dies geschieht durch die Definition eines fixen Ansprechpartners / einer fixen Ansprechpartnerin.

Integrierte Bestandteile bei Diplomarbeiten sind eine professionelle Projektdokumentation und Präsentationen. Der Projektverlauf, die Projektergebnisse, etc. werden in einer gebundenen Abschlussarbeit dokumentiert.

Die Leistungen der Projektantinnen und Projektanten werden einzeln beurteilt. Es muss deshalb klar ersichtlich sein, wer für welche Teile des Projekts und der Abschlussarbeit verantwortlich war.

Welchen Nutzen bieten Diplomarbeiten?

Idealerweise werden die Projekte so angelegt, dass sich ein hoher Nutzen für alle Projektbeteiligten ergibt (WIN – WIN Situation).

Nutzen für die Schülerinnen und Schüler

  • Förderung der sozialen Kompetenz und Selbstkompetenz (Teamarbeit, Präsentieren, Kooperation und Kommunikation mit Partnern, Eigenverantwortung und Eigeninitiative, aktive Lebens- und Berufsgestaltung, …)
  • Verbesserung der praxisbezogenen Fachkompetenz (Sprache, Technik, Wirtschaft).
  • Aufbau von Kontakten zu potenziellen Arbeitgebern.

Nutzen für die Partnerbetriebe

  • intensiver Kontakt mit potenziellen zukünftigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, mit der Möglichkeit deren Kompetenzen und Entwicklung über einen längeren Zeitraum zu beobachten.
  • Bearbeiten von Problemstellungen, für die im Alltagsgeschäft keine Zeit oder Kapazitäten zur Verfügung stehen.
  • Neue Ideen und innovative Problemlösungen durch engagierte Jugendliche.

Nutzen für das Holztechnikum Kuchl

  • Intensiver Kontakt und Austausch mit der Praxis.
  • Steigerung der Qualität der Ausbildung, zum Vorteil der Schülerinnen und Schülern.

Welche Kosten entstehen bei Diplomarbeiten?

Für die Betreuung der Schülerinnen und Schüler durch das Holztechnikum Kuchl entstehen für den Partnerbetrieb keine Kosten.

Bei notwendigen Projektbesprechungen im Partnerbetrieb werden die Kosten für die Fahrten zwischen Kuchl und dem Partnerbetrieb in der Höhe des amtlichen Kilometergeldes gem. Vereinbarung vom Partnerbetrieb getragen. Bei intensiver Nutzung der Infrastruktur des Holztechnikum Kuchl (z.B. Werkstätten, Labors, …) wird eine Vereinbarung zwischen dem Partnerbetrieb und dem Holztechnikum Kuchl über die Abgeltung der entstehenden Kosten getroffen.

Die Honorierung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler erfolgt auf freiwilliger Basis und soll zwischen diesen und dem Partnerbetrieb individuell vereinbart werden. In jedem Fall sollten den Schülerinnen und Schülern aber die Aufwände, die im Zuge der Projektdurchführung anfallen, vom Partnerbetrieb ersetzt werden (z.B. Telefonkosten, Kopierkosten, Fahrtkosten, Kosten für notwendige Arbeitsmaterialien, …).

Bei Zustandekommen eines Projektes gehen alle Projektbeteiligten (Holztechnikum, Unterrichtende, Schülerinnen und Schüler, Partnerbetrieb) bestimmte Pflichten und Verantwortungen z.B. Gefahrenhinweise durch den Partnerbetrieb, Haftung bei Schäden, ect. ein. Diese sind in Vereinbarungen dokumentiert, die von allen Beteiligten im Zuge der Projektantragstellung unterzeichnet werden.

Nähere Informationen erhalten Sie bei:

DI Johann Blinzer

Schulleiter HTL und Fachschule
johann.blinzer@holztechnikum.at
+43 6244 5372 146
täglich, nach Vereinbarung

DI Blinzer Johann

Schulleiter HTL und Fachschule
johann.blinzer@holztechnikum.at
+43 6244 5372 146
Technologie d. Holzes, Labor
täglich, nach Vereinbarung

Mag. Josef Eßl

Abteilungsvorstand
josef.essl@holztechnikum.at
+43 6244 5372 143
täglich, nach Vereinbarung

Mag. Eßl Josef

Abteilungsvorstand
josef.essl@holztechnikum.at
+43 6244 5372 143
Betriebswirtschaft u. Rechnungswesen, Betriebstechnik u. -management, Wirtschaft u. Recht, Qualitätsmanagement
täglich, nach Vereinbarung
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