Eisblockwette 2.0: STO und HTL Kuchl starten beeindruckendes Demonstrationsprojekt

Auf dem Gelände des Holztechnikums Kuchl fiel der Startschuss für die Eisblockwette 2.0, ein gemeinsames Forschungs‑ und Bildungsprojekt der Firma STO und der HTL Kuchl. Dabei wurde ein rund 2.000 kg schwerer Natureisblock aus dem Weissensee in eine speziell entwickelte, hochgedämmte Holzkonstruktion eingebettet. Ziel ist es, über einen Zeitraum von 75 Tagen zu messen, wie viel Eis trotz natürlicher Witterungseinflüsse erhalten bleibt.

Die Aktion macht sichtbar, was sonst verborgen bleibt: Die Wirkung moderner, nachhaltiger Dämmtechnologien. Das Projekt soll – ähnlich wie frühere Eisblock-Challenges – auf anschauliche Weise demonstrieren, wie leistungsfähig hochwertige Holz- und Fassadendämmungen sind und welchen Beitrag sie zu Energieeffizienz, Klimaschutz und CO₂‑Reduktion leisten.

Die Hülle, die den Eisblock umschließt, wurde von Schülerinnen und Schülern der HTL Kuchl und Fachleuten von STO geplant und umgesetzt. Dabei kamen Holzbaukompetenz, innovative Dämmstoffe sowie Sensorik zur Temperaturmessung zum Einsatz. Die verbauten Messpunkte erfassen laufend Daten über Luft‑ und Kerntemperatur, um die Schmelzprozesse exakt dokumentieren zu können.

„Solche Projekte machen Bauphysik greifbar. Unsere Schülerinnen und Schüler erleben unmittelbar, wie Dämmung funktioniert – und wie wichtig nachhaltige Baustoffe für die Zukunft sind“, betont HTL-Abteilungsvorstand und Projektleiter Johannes Eckinger.

Am Ende der 75‑tägigen Versuchsphase wird sichtbar sein, wie viel Eis die Dämmung tatsächlich schützen konnte. Die Ergebnisse werden anlässlich der HTK-Dialoge am 19. Mai präsentiert und für weitere Bildungs‑ und Forschungsaktivitäten genutzt.