Schulentwicklung am HolztechnikumKuchl

Schwerpunkte liegen in der Konsolidierung der Themen, die in den vergangenen Jahren eingeleitet wurden!
So wie in den vergangenen Jahren wurden im Rahmen der Schulentwicklung im Schuljahr 2016/17 an der Weiterentwicklung und Umsetzung zahlreicher Themen, wie z.B. der NOST (Neue Oberstufe), neue Lehrpläne in der HTL und Fachschule, CLIL (Content and Language Intergrated Learning), neue Reife- und Diplomprüfung, Bewegung und Sport, Diplom- und Abschlussarbeiten, Individualfeedback,… gearbeitet. Die generelle Zielsetzung der Aktivitäten ist eine Konsolidierung der vielen Themen und Entwicklungsvorhaben, die in den letzten Jahren eingeleitet wurden. Nachfolgend wird die Schul- und Qualitätsentwicklung beispielhaft anhand von drei Schwerpunktthemen dargestellt.

Ein besonderer Schwerpunkt im heurigen Jahr lag in den Abstimmungen innerhalb der Fachgruppen zur Umsetzung der neuen Lehrpläne und der NOST. Auf Basis der in den Lehrplänen ausgewiesenen Kompetenzen wurden gemeinsame – für die gesamte Fachgruppe gültige – Lehrstoffverteilungen ausgearbeitet. Weitere Schwerpunkte in diesem Themenbereich lagen in der strukturieren Aufbereitung und Weitergabe der rechtlichen Vorgaben zur NOST an die LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern. Die Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den Fachgruppen soll im nächsten Jahr weiter forciert werden.

Unter CLIL  versteht man die Verwendung der Fremdsprache zur integrativen Vermittlung von Lehrinhalten und Sprachkompetenz außerhalb des Sprachunterrichts unter Einbindung von Elementen der Fremdsprachendidaktik. Die beiden dritten HTL-Klassen und die CLIL-Lehrkräfte wurden im Rahmen der QIBB-Systemerhebung zu ihrer Einschätzung zur Umsetzung von CLIL befragt. Die Ergebnisse zum Ist-Stand wurden den SchülerInnen und Lehrkräften rückgemeldet und stellen eine gute Ausgangsbasis für die Weiterentwicklung dieses wichtigen Themas dar. Besonders positiv hervorzuheben ist die sehr gute CLIL-Organisation am HTK und die gute Zusammenarbeit zwischen den Englischlehrkräften und den Lehrkräften der anderen Unterrichtsgegenstände. Das sind wesentliche Voraussetzungen für eine gute Verankerung des Themas im Schulbetrieb.

Im heurigen Schuljahr wurden insgesamt 40 Diplom- und Abschlussarbeiten durchgeführt. Das stellt eine neue Rekordmarke dar und fordert das gesamte Betreuungsteam am HTK. Besonders hervorzuheben ist, dass es zwei Projekte in das Finale von „jugend innovativ“ in Wien geschafft haben. Zielsetzung für die kommenden Jahre ist es, das Qualitätsniveau der abschließenden Arbeiten beizubehalten. Die Abläufe sollen vereinfacht und zeitlich vorgelagert werden, sodass sich die SchülerInnen am Ende der Abschlussklassen auf die abschließenden Prüfungen konzentrieren können.

Josef Essl

 

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